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Lucas Niggli «Crash Cruise»

Trio ZOOM
Lucas Niggli                            Schlagzeug, Komposition
Nils Wogram                           Posaune, Melodica
Philipp Schaufelberger          Gitarre
ARTE Quartett                         Saxophone

Für ZOOM plus ARTE entstanden mehrere neue Stücke, eine Suite mit dem Titel «Crash Cruise». Energetische Musik, die in Dynamik, Stilistik und Spielweise sehr variiert.

Nigglis Kompositionen haben eine ganz eigene Machart, die den «Interpreten» auf den Leib geschrieben sind, und ihnen als Improvisatoren viele Freiheiten erlauben. Festgelegtes wird von unerwarteten Interventionen überrumpelt, dynamisiert, Formen aufgebrochen und auf Risiko gespielt. Es findet sich Heftigkeit neben Elegie, Dichte gepaart mit Ruhe, Wesentlichkeit entleert sich im Überschwang, Komplexität kombiniert sich mit intensivem Interplay.

Es gibt hypergestisches sowie statisch-grooviges Material, hymnische Elemente, wie auch Noiseparts.
Leichtigkeit und Wendigkeit sind grossgeschrieben, ebenso Energie und Intensität.

Uraufführung: 27.08.2006, Zürich (CH)
CD: «Crash Cruise» Intakt / 2007

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beatk@arte-quartett.com

Lucas Niggli «Crash Cruise»

Trio ZOOM
Lucas Niggli                       Composition, drums and percussion,
Nils Wogram                      Trombone
Philipp Schaufelberger     Guitar
ARTE Quartett                    Saxophones

For the project ZOOM plus ARTE Lucas Niggli wrote a suite bearing the title Crash Cruise: energetic music varying in dynamics, style and style of play.

Nigglis compositions are specifically designed to fit their performers and give them a lot of freedom concerning improvisation. Defined parts are interrupted and energized by unexpected intervals and risky parts. You’ll find fierceness next to elegy, density combined with peacefulness, severity going into elation, complexity combined with intensive interplay. There is hypergestic as well as static-groovy material and hymnal elements contrast some noiseparts.

Lightness and flexibility are important, as well as energy and intensity.

world premiere: 27.08.2006, Zürich (CH)
CD: «Crash Cruise» Intakt / 2007

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PRESSESTIMMEN

«Das Ergebnis dieses Stelldicheins ist eine offen klingende Platte, auf der vieles möglich ist, ohne beliebig zu wirken. In den gelungensten Momenten, und derer sind nicht wenige, verbinden sich die beiden Formationen zu einem Organismus. Dabei atmet das Ganze den Geist des Experimentes, das der Begegnung zwischen den beiden Gruppen zugrunde liegt und das dank dem allseitigen Fehlen von stilistischen Scheuklappen und der reichlich vorhandenen Virtuosität zu einem schönen Erfolg geworden ist.»
gmn, der Bund, 28.05.2009 

«Crash Cruise lautete das Motto dieses Konzertabends und in der Tat stiessen da mit Wucht zwei musikalische Welten aufeinander und amalgamierten zu etwas faszinierendem Neuem. Mit phänomenaler Präzision wurden da die wildesten polyrhythmischen Irrwitzigkeiten aus Lucas Nigglis Feder wiedergegeben, und wenn die Vier des ARTE-Quartetts gelegentlich in ihr Spezialgebiet, ins Fach der Neuen Musik wechselten, gab’s kein Halten mehr.»
Rolf de Marchi, Mittelland Zeitung, 25.04.2008

«Lucas Nigglis Trio Zoom hat sich um die Saxofonisten des Arte Quartetts erweitert, und man muss diese Begegnung eine glückliche nennen. Die Kompositionen sind hochintelligent, über alle Klippen, Raffinessen und Unregelmäßigkeiten hinweg entfalten sie einen bezwingenden Groove. Das Arte Quartett entfaltet subtile Genialität, und nicht genug loben kann man Wograms und Schaufelbergers Solo-Beiträge. So dass man diese CD zu den herausragenden Stücken des zeitgemäßen Schweizer, ach was, europäischen Jazz in diesem Herbst rechnen muss.»
H.L., Frankfurter Rundschau, 10.2007

«Das Arte-Quartett, versierte Saxspieler, die vor allem in der neuen Musik brillierten, fügt sich aber ganz anders ein als man erwarten könnte. Herrlich fließende, volle und warme Arrangements, welche die konzentrierte und hochlebensfreudige Vielfalt der Kompositionen des Schweizers kongenial begleiten, dann treibende und hochenergetische freie Ausritte und extraoriginelle Kopftänze, dazu Muskelspiel und Grimassen – alles, was freie wie konzentrierte improvisierte Musik heute noch aufregend machen kann, findet sich hier. Diese Aufnahmen, keine Frage, heben die Klasse der Spielkunst von Zoom auf ein neues Plateau.»
Made My Day by Honker, Terz, 10.2007

«Manchmal leuchten folkloristische Farben auf, ein anderes Mal wird eine romantische Elegie samtweich ausgebreitet, um danach wieder energischere Töne anzuschlagen.»
Christoph Wagner, NZZ, 22.09.2007

«Aber hier geht es nicht einfach um Abwechslung – das Faszinierende an dieser CD ist die völlige gegenseitige Durchdringung von auskomponiertem Material und Improvisation auf höchstem Niveau.»
Schu, Concerto, 10.2007

«Die vier Basler Saxophonisten des ARTE Quartett sind weder Jazzmusiker noch Improvisatoren. Allerdings sind sie wegen ihrer regelmässigen Beschäftigung mit musikalisch Randständigem bestens gerüstet, die ungewöhnlichen Vorlagen Nigglis umzusetzen. Ob dieser mikrotonale Episoden oder kientische Raumklänge verlangt oder gar vom Baritonsaxophonisten jazzige Grooves gefordert werden – immer zeigt das Quartett viel Präsenz, Konzentration und Engagement.»
Nick Liebmann, NZZ, 29.08.2006

PRESS REVIEWS

«Similarly, the Arte Quartet’s few split-tone excursions are usually knit into trilling harmonies with the help of contrapuntal accents from the trombonist and drummer. Consequently, the CD’s title is a misnomer. It’s not so much a Crash Cruise, as a crash course in first-rate Swiss-based improvisation.»
Ken Waxman, CODA and Jazzword, 15.08.2008

«This one is yet another chapter in Niggli’s constantly evolving body of work, and one of his strongest yet.»
Michael Rosenstein, Cadence Magazin, 04.2008

«”Crash Cruise” is the best jazz record I’ve heard in a year. The saxophones render these compositions huge, symphonically deep. Each change in mood adds up to a more and more complete listening experience as the disc proceeds. Few records attempt – much less achieve – the level of expression found on this disc.»
Andrew Choate, Signal to Noise, 03.2008

«ZOOM is back, this time together with the Swiss Arte Quartett for “Crash Cruise”, one of the stronger bodies of work I’ve ever heard from Niggli. In fact, each player, in the smallest way imaginable gets to express a share of his unique musical identity. In Niggli’s world, grey is white, while black has many shades of blue. All of this makes “Crash Cruise” a record of many intensely satisfying contrasts.»
Tom Sekowski, GazEta Poland, 01.2008

«The compositions and arrangements are needle sharp and effortlessly executed, and the soprano parts are played at speed and absolutely dead centre. It isn’t just about glib musicianship, though: “Coalition Collision” and “One for Evan” are unmistakably warm, while “Luft” achieves a curiously moving transcendence right at the close.»
Brian Morton, The Wire, 12.2007

«With complex unison phrasings to complement an undercurrent built on pop, swing and zip, Niggli and associates succeed where many others fail. They merge a gamut of emotive aspects into a set that hits from a multitude of angles. Focused, and semi-structured, Niggli encapsulates history of modern music into a mark of distinction that is clearly his own.»
Glenn Astarita, All about Jazz, 11.2007

TRACKLIST